Inflation im Juli bei 1,8 Prozent
Lebenshaltungskosten in Deutschland gestiegen

Wegen der wie üblich im Ferienmonat Juli erhöhten Reisekosten und steigenden Preisen an den Zapfsäulen haben sich die Lebenshaltungskosten in Deutschland erhöht.

HB BERLIN. Im Vergleich zum Juli verteuerten sich die Kosten für die Lebenshaltung um 0,3 %, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch nach endgültigen Berechnungen mitteilte. Hierdurch kletterte die Inflationsrate leicht auf 1,8 von 1,7 % im Juni. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Inflation in Deutschland schon bald wieder sinkt, auch wenn Öl und Benzin zunächst relativ teuer bleiben dürften.

Mit den neuen Berechnungen bestätigten die Statistiker ihre vorläufigen Angaben von Ende Juli. Größter Preistreiber waren erneut die Ölpreise. „Die Preisentwicklung der Mineralölerzeugnisse im Juli hatte spürbaren Einfluss auf die Teuerung“, erklärte das Statistikamt. Leichtes Heizöl kostete 17 % mehr als vor einem Jahr und fast fünf Prozent mehr als im Juni, Benzin gut acht Prozent mehr als im Juli 2003 und knapp zwei Prozent mehr als im Vormonat. Ohne diesen Einfluss hätten sich die Kosten für die Lebenshaltung lediglich um 1,5 % zum Vorjahr und um 0,2 % zum Vormonat erhöht.

Pauschalreisen kosteten im Hauptreisemonat Juli acht Prozent mehr als im Juni, die Übernachtung in Hotel oder Pension war sogar fast zehn Prozent teurer. Auch für Gesundheit mussten die Menschen wegen neuer Regelungen der Gesundheitsreform deutlich mehr bezahlen als im Vorjahr und noch im Juni. Beim Einkauf von Obst und Gemüse konnten die Verbraucher dagegen Geld sparen.

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