Inflation
Teuerung lässt im Oktober deutlich nach

Dank eines Preisrutsches bei Benzin und Heizöl ist die Inflation weiter auf dem Rückmarsch. Die jährliche Teuerungsrate sank im Oktober auf 2,4 Prozent, bestätigte das Statistische Bundesamt am Freitag eine frühere Schätzung. Energie kostete allerdings trotz der Preisnachlässe noch immer deutlich mehr als vor einem Jahr.

HB BERLIN. Das ist der niedrigste Wert seit April. Noch im Sommer hatte die Rate ein 15-Jahres-Hoch von 3,3 Prozent erreicht, ehe sie im September auf 2,9 Prozent zurückging. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent.

Die Teuerung nähert sich nun mit großen Schritten der Marke von knapp zwei Prozent, bis zu der die Europäische Zentralbank (EZB) von stabilen Preisen spricht. Experten erwarten, dass diese Schwelle im November erstmals seit mehr als einem Jahr wieder unterschritten werden könnte.

Entlastet wurden die Geldbörsen der Verbraucher vor allem durch billigere Kraftstoffe. Benzin und Diesel kosteten 7,6 Prozent weniger als im Vormonat. Auch Heizöl verbilligte sich um 7,4 Prozent. Vorausgegangen war ein Preisrutsch an den Ölmärkten. Ein Fass kostet derzeit nicht einmal halb so viel wie im Juli, als mit 147 Dollar ein Rekordhoch erreicht wurde. Grund ist der drohende Rückgang der Nachfrage als Folge des weltweiten Abschwungs, den die Finanzkrise ausgelöst hat.

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