Inflations-Indikator: Erzeugerpreise steigen langsamer

Inflations-Indikator
Erzeugerpreise steigen langsamer

Die Erzeugerpreise sind im August etwas langsamer gestiegen. Die Produzenten von Energie, Lebensmitteln und anderen gewerblichen Erzeugnissen hoben ihre Preise im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,2 Prozent an, teilte das Statistische Bundesamt am Freitag mit.
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HB BERLIN. Im Juli hatte es mit 3,7 Prozent noch den stärksten Anstieg seit Dezember 2008 gegeben. Im Vergleich zum Vormonat blieben die Preise stabil. Teurer wurden vor allem Energieträger. Leichtes Heizöl kostete 17,8 Prozent mehr, für Kraftstoffe wurden 6,5 Prozent mehr verlangt als vor einem Jahr.

Vorleistungsgüter wie Metalle und Chemieprodukte verteuerten sich mit 5,6 Prozent so stark wie seit Anfang 2007 nicht mehr. Bei Walzstahl fiel der Preisaufschlag mit 24,3 Prozent besonders stark aus.

Die Produzentenpreise geben einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation, weil der Handel höhere oder niedrigere Einkaufskosten zum Teil an seine Kunden weitergibt. Die meisten Experten rechnen für 2010 mit einer Inflationsrate von etwas mehr als einem Prozent und für 2011 von etwa 1,5 Prozent. Die Europäische Zentralbank sieht stabile Preise bei Werten bis knapp unter zwei Prozent gewährleistet.

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