Inflationsrate
EZB-Ratsmitglied Nowotny wagt Prognose für 2012

Der Euro-Rettungsschirm ist mehr oder weniger eingerichtet. Man kann jetzt nach vorne blicken. Ewald Nowotny, Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank, erläutert seine Ansichten über die Inflationsfront 2012.
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AlpachDie Inflation in Europa wird sich nach Einschätzung von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny im kommenden Jahr deutlich abschwächen. Grund dafür seien die schlechteren Wachstumsaussichten. „Für Europa werde ich das wiederholen, was ich schon vor einiger Zeit gesagt habe, (...) dass wir 2012 eine klare Entspannung an der Inflationsfront haben werden“, sagte Nowotny am Donnerstagabend am Rande des europäischen Forums Alpbach. „Ich werde keine Zahl nennen, aber wir nehmen an, dass wir uns viel näher an dem Zielgebiet befinden werden, dass die EZB mit Preisstabilität definiert.“

Die Zentralbank hat sich eine Inflationsrate von nicht mehr als zwei Prozent zum Ziel gesetzt. Die EZB hat vergangenen Monat angesichts der andauernden Schuldenkrise in Europa ihr Programm für den Kauf von Anleihen schuldengeplagter Länder nach einer längeren Pause wieder aufgenommen. Die Zentralbank habe ein „massives Interesse“ daran, dass künftig der Euro-Rettungsschirm EFSF wie geplant diese Aufgabe übernimmt. Zuvor müsse er aber noch von den einzelnen Euro-Staaten abgesegnet werden.

Bis es soweit ist, werde die EZB Woche für Woche neu über den möglichen Kauf von weiteren Staatsanleihen entscheiden. Bislang hat sie mehr als 100 Milliarden Euro für Anleihenkäufe ausgegeben. Dennoch müssten sich weder die EZB oder nationale Zentralbanken frisches Geld besorgen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Inflationsrate : EZB-Ratsmitglied Nowotny wagt Prognose für 2012"

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  • Die Zentralbank habe ein „massives Interesse“ daran, dass künftig der Euro-Rettungsschirm EFSF wie geplant diese Aufgabe übernimmt. Zuvor müsse er aber noch von den einzelnen Euro-Staaten abgesegnet werden.
    Ich will sehr hoffen ,dass das in Deutschland nicht gelingt, denn es wäre ein Putsch gegen das Deutsche Volk und legt den Verdacht des Hochverrats gemäß § 83 StGB durch Merkel und Schäuble nahe!

  • Oh, wieder ein Rat - willkommen in der Räterepublik.

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