Inflationssorgen gedämpft: US-Verbraucherpreise steigen leicht

Inflationssorgen gedämpft
US-Verbraucherpreise steigen leicht

Deutlich gefallene Energiepreise haben sich im Januar zähmend auf die Inflation in den USA ausgewirkt. Die Verbraucherpreise legten saisonbereinigt im Vergleich zum Vormonat um 0,1  Prozent und damit weniger stark zu, als die meisten Ökonomen es erwartet hatten, wie das Arbeitsministerium mitteilte.

HB WASHINGTON. Im Dezember waren die Preise - nach einem Plus von 0,2 im November - unverändert geblieben, wie Neuberechnungen ergaben. Damit fiel die jährliche Inflationsrate im Januar auf 3,0  Prozent, nach 3,3  Prozent im Dezember.

Die so genannte Kernrate, die die besonders schwankungsanfälligen Bereiche Nahrungsmittel und Energie ausklammert, stieg im Januar allerdings den vierten Monat in Folge um 0,2  Prozent. Volkswirte waren von einem Anstieg von mindestens 0,2  Prozent im Januar ausgegangen, nachdem die Erzeugerpreise im vergangenen Monat deutlich in die Höhe gegangen waren. Das hatte zu der Erwartung geführt, dass die gestiegenen Preise für Rohmaterialien binnen kurzer Zeit an die Verbraucher weitergegeben werden und sich die US- Notenbank zu einem größeren Tempo bei der Erhöhung der Leitzinsen entschließen könnte.

Es sei den Unternehmen bisher aber nur begrenzt gelungen, den Preisdruck auf die Verbraucher abzuwälzen, erläuterten Analysten am Mittwoch. Sie schlossen indessen nicht aus, dass sich das höhere Erzeugerpreisniveau im kommenden Monat deutlicher auf die Verbraucherpreise auswirken könnte.

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