Insgesamt mehr Insolvenzen
Weniger Firmenpleiten zum Jahresstart

Während die Unternehmenspleiten eine rückläufige Tendenz aufweisen, steigt die zahl privater Insolvenzen weiter an. Daher kam es im Januar insgesamt doch zu mehr Insolvenzanträgen.

HB WIESBADEN. Die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland ist zum Jahresanfang gesunken. Im Januar hätten 3 030 Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt und damit 6,6 % weniger als im Januar vorigen Jahres, erklärte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden. Dagegen sei die Zahl der übrigen Schuldner um 12 % gestiegen. Darunter fallen auch Privat-Konkurse, die um mehr als ein Viertel auf 3 240 zulegten. Die Summe aller Insolvenzen stieg um 4,6 % auf 8 622.

Das Gesamtvolumen der offenen Forderungen lag im Januar bei 3,8 Mrd. € und damit rund 15 % höher als im Vorjahresvergleich. Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform hatte Ende April erklärt, die Daten aus dem ersten Quartal deuteten darauf hin, dass sich die Firmenpleiten in diesem Jahr stabilisierten und im Gesamtjahr bei rund 40 000 einpendelten. Im vergangenen Jahr war die Zahl aller Insolvenzen auf über 100 000 gestiegen, die Zahl der Firmenpleiten hatte sich auf gut 39 300 erhöht.

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