Insolvenzen im August
Firmen stabil, Verbraucher labil

Während die Firmen vergleichsweise solide dastehen und seltener pleite gehen als in der Vergangenheit, spitzt sich die Lage bei den Privatleuten dramatisch zu.

HB BERLIN. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, registrierten die Gerichte im August 3103 insolvente Unternehmen und damit 1,2 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig setzte sich der Anstieg der Verbraucherinsolvenzen fort: Im August lag deren Zahl mit 6097 um 40,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.

Die offenen Forderungen der Gläubiger bezifferte das Statistikamt auf 2,9 Milliarden Euro, von denen 60 Prozent Unternehmen betrafen. Insgesamt stieg die Zahl aller Insolvenzen im August um 19,6 Prozent auf 11 940.

In den ersten acht Monaten des Jahres lag die Zahl der Firmenpleiten mit 25 377 um 4,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Bei den Verbraucherinsolvenzen ergab sich ein Anstieg um 40,8 Prozent auf 42 875.

Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) geht davon aus, dass die Pleitewelle bei Firmen in Deutschland gebrochen ist und die Zahl der Insolvenzen auch im Gesamtjahr um rund drei Prozent zurückgehen dürfte.

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