ISM-Index signalisiert expandierende Geschäftstätigkeit
US-Dienstleistungssektor steigt überraschend stark

Der 80 Prozent der US-Wirtschaft ausmachende Dienstleistungssektor hat sein Wachstumstempo im April weiter beschleunigt.

HB NEW YORK. Der an den Finanzmärkten stark beachtete Service-Index des Institute for Supply Management (ISM) stieg im vergangenen Monat auf ein Rekordhoch von 68,4 nach 65,8 Punkten im März, wie das Institut am Mittwoch bekannt gab. Steigende Preise in der Branche heizten Erwartungen einer anziehenden Inflation an. Eine höhere Inflation und starkes wirtschaftliches Wachstum gelten als Indizien für eine baldige Zinserhöhung durch die Notenbank Fed. Auch mit Blick auf den Arbeitsmarkt kamen aus dem Sektor in den USA positive Signale, die auf eine weitere Belebung schließen lassen. In Europa zeigte die Branche im April dagegen keine starke Aufwärtsdynamik.

Der Service-Index des ISM überraschte mit seinem kräftigen Anstieg die Volkswirte, die einer Reuters-Befragung zufolge im Schnitt mit einem Rückgang auf 64,0 Punkte gerechnet hatten. Der Teilindex für die Preise stieg auf 68,6 (März: 65,7) Zähler, bei der Beschäftigung ergab sich ein Anstieg auf 54,5 (53,9) Stellen und die Neuaufträge stiegen auf 65,6 (62,8) Zähler. Die Aktien an der Frankfurter Börse reagierten mit Kursgewinnen auf die Daten. Am Devisenmarkt legte der Dollar zum Euro etwas zu.

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