Konjunktur
ISM prognostiziert Wachstum der US-Industrie

Zu einer durchaus optimistischen Einschätzung der US-Konjunktur kommt das Institute for Supply Management (ISM) in seinem aktuellen Bericht. Während die amerikanische Industrie 2004 zulegen soll, wird das Beschäftigungswachstum der Entwicklung aber wohl hinterher hinken.

HB NEW YORK. In dem am Dienstag veröffentlichten Bericht prognostiziert das Institute for Supply Management (ISM) für 2004 eine Zunahme der Erlöse der US-Fabriken um 5,8 Prozent nach schätzungsweise 2,8 Prozent in diesem Jahr. Zudem wird darin eine Steigerung der Investitionen um 3,2 Prozent vorausgesagt. Mit einem erwarteten Plus von 0,3 Prozent hinkt das Beschäftigungswachstum jedoch weit hinterher.

Das verarbeitende Gewerbe habe schon jetzt beträchtlich an Schwung gewonnen, wobei sich Auftragseingänge und Produktion beinahe auf Rekordniveau bewegten, heißt es in dem Bericht. Eine Konjunkturbelebung erwartet das ISM im nächsten Jahr auch im Dienstleistungsgewerbe, auf das der größte Teil der Leistung der weltgrößten Volkswirtschaft entfällt.

ISM-Konjunkturexperte Norbert Ore sagte: „Die für die Verarbeitung, den Einkauf und die Zulieferung verantwortlichen Manager sind optimistisch hinsichtlich der Aussichten ihrer Organisationen im ersten Halbjahr. Weiteres Wachstum sagen sie für die zweite Hälfte 2004 voraus.“

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