ISM
US-Einkaufsmanagerindex sackt ab

Der nationale Index der Einkaufsmanager im Verarbeitenden Gewerbe der USA ist im Juni unerwartet gesunken. Der Index sank auf 53,8 Zähler von 54,4 Punkten im Vormonat.

HB NEW YORK. Das teilte das Institute for Supply Management (ISM) am Montag mit. Experten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 55,0 Punkte gerechnet. Ein Index-Wert von über 50 Punkten deutet auf eine Expansion im Verarbeitenden Gewerbe hin, Werte darunter zeigen ein Schrumpfen an.

Der Beschäftigungsindex fiel auf 48,7 Punkte von 52,9 Zählern im Mai. Der Teilindex für die Preise gab auf 76,5 Zähler von zuvor 77,0 Punkten nach. Bei den Neuaufträgen gab es indes einen Zuwachs auf 57,9 von 53,7 Zählern.

Das ISM betonte, dass ein Indexstand von mehr als 42,8 über einen längeren Zeitraum hinweg noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) signalisiert. Die bisherige Korrelation zwischen dem ISM-Index und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung lasse angesichts eines durchschnittlichen Indexstand von 55,4 in den Monaten Januar bis Juni auf eine Zunahme des realen BIP um 4,6 Prozent schließen. Sollte sich der Indexstand des aktuellen Monats als Durchschnittswert für das gesamte laufende Jahr erweisen, sei hingegen mit einem Plus der Wirtschaftsleistung von 4,0 Prozent zu rechnen.

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