Italien
Wirtschaft schrumpft stärker als befürchtet

Italiens Regierung rechnet damit, dass die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr stärker schrumpfen wird als bislang befürchtet. Ein ausgeglichener Haushalt soll noch einige Jahre auf sich warten lassen.
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Mailand/RomDie italienische Wirtschaft schrumpft stärker als ursprünglich angenommen. 2012 wird die Wirtschaft um 1,2 Prozent zurückgehen, wie aus einer vorläufigen Prognose hervorgeht, über die die Regierung von Ministerpräsident Mario Monti noch am Mittwoch beraten sollte. In früheren Prognosen war noch ein Minus von 0,4 Prozent vorhergesagt worden. Für 2013 hob sie die BIP-Prognose dagegen auf ein Wachstum von 0,5 Prozent von zuvor 0,3 Prozent an. Dies geschehe im Einklang mit dem EU-Fiskalpakt.

Dem Entwurf zufolge wird auch die Schuldenlast von fast 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2011 auf 123,4 Prozent in diesem Jahr wachsen. Einen ausgeglichenen Haushalt wird es demnach frühestens 2015 geben. Laut der Prognose des Internationalen Währungsfonds wird Italien frühestens 2018 ausgeglichen bilanzieren.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Italien: Wirtschaft schrumpft stärker als befürchtet"

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  • Das kommt davon wenn man etwas "Sparpaket" nennt das wie immer nur bei den kleinen Leuten greift und die reichen weiter mästet!

  • Haha, die Ankündigung, Italien werde 2014 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen hat nicht einmal 24 Std. gehalten? Wer glaubt dieses ganze Geschwätz eigentlich noch?! Wir werden regiert von Lügnern und Taschenspielern.

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