IWF-Chef
Weltwirtschaft bleibt auf Wachstumskurs

Trotz zunehmender Risiken sieht der Internationale Währungsfonds (IWF) die Weltwirtschaft auf solidem Wachstumskurs.

HB CALGARY. Die globalen Ungleichgewichte hätten sich jedoch verstärkt, sagte IWF-Chef Rodrigo Rato am Freitag bei einem internationalen Treffen von Wirtschaftsführern und Politikern nahe der kanadischen Stadt Calgary. Auch steigende Energiepreise, protektionistische Tendenzen und das Scheitern der Doha-Welthandelsrunde bedeuteten Gefahren für das Wachstum.

Der IWF werde sich verstärkt darum bemühen, Wege zur Verringerung der Diskrepanz zwischen dem großen Defizit der US-Leistungsbilanz und Überschüssen in Asien und bei Erdölexporteuren zu finden. Wenn dies nicht gelinge, könnten die Ungleichgewichte zu einem Einbruch des Konsumwachstums in den USA mit Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft führen, sagte Rato. Allerdings verlangsame sich die Konjunktur in den USA derzeit auf ein tragfähigeres Tempo, während es in anderen Ländern ermutigende Wachstumssignale gebe.

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