IWF-Prognose: Globales Wachstum schwächt sich im zweiten Halbjahr ab

IWF-Prognose
Globales Wachstum schwächt sich im zweiten Halbjahr ab

Die Erholung der Weltwirtschaft verliert nach Einschätzung des IWF im zweiten Halbjahr an Fahrt. Das schwächt eine frühere Schätzung des Währungsfonds ab. Gefahren berge vor allem die immer noch nicht vollständig überwundene Finanzkrise.
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rtr WASHINGTON. Das Wachstum bleibe hinter der IWF-Prognose zurück, sagte der stellvertretende Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), John Lipsky, am Dienstag. Der Zuwachs falle geringer aus als die aufs Jahr hochgerechneten 3,7 Prozent, die der IWF bisher prognostiziere. Die Schwächephase halte zudem bis Anfang kommendes Jahr an. In der ersten Jahreshälfte habe das globale Wachstum bei hochgerechnet 4,7 Prozent gelegen.

Gefahren berge vor allem die immer noch nicht vollständig überwundene Finanzkrise. Es sei möglich, dass die Spannungen an den Finanzmärkten noch einmal auf die Realwirtschaft übergriffen, sagte er. Die Aufräumarbeiten am Finanzsektor seien noch nicht abgeschlossen.

Der IWF hatte im Juli seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft auf 4,6 Prozent angehoben. Für 2011 rechnet er mit einem Plus von 4,3 Prozent. Im Krisenjahr 2009 war die Wirtschaftsleistung weltweit um 0,6 Prozent geschrumpft.

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