IWF warnt vor Risiken
Portugals Sparprogramm in Gefahr

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat Portugal zu weiteren Maßnahmen beim Abbau seiner Schuldenlast aufgerufen. Gleichzeitig warnte der Fonds vor den wachsenden Risiken für das Sparprogramm der Portugiesen.
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LissabonDer Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor zunehmenden Risiken für Portugals Sparprogramm gewarnt. Zwar seien die Ziele weiterhin erreichbar, teilte der Fonds am Donnerstag mit. Allerdings sei der Spielraum für das Land geschrumpft, negative Entwicklungen abzupuffern. Grund dafür seien geringere Steuereinnahmen und ein zunehmender Widerstand im Volk gegen die Sparprogramme. Zudem könnte Portugal auch 2013 in einer Rezession verharren. Angesichts der deutlich gefallenen Renditen für portugiesische Staatsanleihen sei eine graduelle Rückkehr an die Finanzmärkte jedoch weiterhin machbar.

Bereits am Mittwoch hatte der IWF von Portugal weitere Maßnahmen beim Abbau seiner Schulden gefordert. Durch die bisherigen Schritte seien zwar die Märkte beruhigt und Versprechungen im Gegenzug für das Hilfspaket umgesetzt worden. Doch die Wirtschaftsreformen der Regierung bräuchten Zeit, um einen Effekt zu zeigen, so die Organisation.

Weitere Sparmaßnahmen könnten Portugal noch tiefer in die Rezession drücken. Die Regierung in Lissabon geht für das kommende Jahr von einem Wirtschaftsrückgang von einem Prozent aus. Die Arbeitslosenquote soll der Prognose zufolge von derzeit 15,9 Prozent 2013 auf 16,4 Prozent ansteigen.

Die Renditen für Portugals zehnjährige Staatsanleihen bewegen sich im Bereich um 7,9 Prozent, deutlich weniger als die mehr als 17 Prozent im Januar. Der IWF, die EU und die EZB haben Portugal Hilfen in Höhe von 79 Milliarden Euro gewährt.

Agentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Soziale hat geschrieben: „-- Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz:
    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=360353094056196&id=100002321638807
    „Die <Kürzungs-politik> ist ein wesentlicher Faktor, der zur Rezession in Europa und zur Depression in Spanien und Griechenland beiträgt. Wir müssen das Wort Depression verwenden, wenn wir von 25 % Arbeitslosigkeit sprechen und von 50 % Jugendarbeitslosigkeit, dann ist das Depression.“
    Die große Depression so wie in Deutschland Ende der 20er Jahre. Auch damals führte eine falsche Sparpolitik ins soziale Elend. Am Ende standen Fabrikschließungen und Massenentlassungen. Die jüngsten Zahlen aus Europa: 53 % Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, 55 % in Griechenland und 36 % in Portugal. Und immer mehr Länder werden von der Krise erfasst. Auch in Deutschland werden erste Auswirkungen spürbar [...].
    ===> O-Ton Joseph E. Stiglitz: „Es ist wie im Mittelalter, wo sie versuchten durch Aderlass Krankheiten zu heilen, sie ließen Blut ab, das hatte dann meist zur Folge, dass die Patienten kränker wurden. Und was war ihre Antwort darauf?: Wir haben wohl nicht genug Blut abgelassen. Also ließen sie noch mehr Blut ab. Und die übliche Folge war der Tod des Patienten.
    ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~ * ~
    • Monitor Nr. 640 vom 18.10.2012“

  • volle Zustimmung!

    allerdings wurde die beiden US-Präsidenten, die das versuchten (Lincoln & Kennedy) ermordet.

  • Wie recht Sie haben. Sind Sie vielleicht Mitglied der
    BÜSO ?
    Diese Bürgerrechtsbewegung (www.bueso.de) bzw. politische
    Partei, predigt dies schon seit Jahren.
    Gleichzeitig bzw. Voraussetzung wäre jedoch eine Banken-
    trennung nach dem Glass Steagell-Gesetz und nicht wie
    SPD-Steinbrück vorschlägt, eine Bankentrennung innerhalb
    der Bankhäuser.
    Gleichzeitig fordern wir ein Europa der Vaterländer, Auflösung der Globalisierung und eine eigene Währung.
    Inzwischen sind wir jedoch nur noch ein unsouveräner
    Vasall von Brüssel bzw. der Illuminaten.
    Ist erst mal Europa komplett in den Klauen der Bande der EU-Diktatur, ist es nur noch ein kleiner Schritt zur
    " Neuen Weltordnung " der Illuminaten.
    Aber von Leuten wie Merkel, Steinbrück und Trittin, die
    inzwischen Befehlsempfänger der " Bilderberger " sind,
    werden uns diese Lösung niemals angedeihen.

    MfG - TED

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