Jahresteuerung
Inflation in der Euro-Zone zieht weiter an

Hohe Rohöl- und Benzinpreise verstärken den Preisauftrieb in der Euro-Zone: Die jährliche Inflationsrate stieg im Mai weiter an.

HB LUXEMBURG/BRÜSSEL. Die Jahresteuerung in der Euro-Zone ist im Mai leicht auf 2,5 Prozent gestiegen, teilte das Europäische Statistikamt (Eurostat) auf Basis einer ersten Schätzung mit. Im April hatte die Inflationsrate bei 2,4 Prozent gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt mit einer Rate von 2,4 Prozent gerechnet. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht bei einer Teuerung von knapp unter zwei Prozent mittelfristig Preisstabilität gewährleistet.

Nicht so stark wie erwartet hat sich in der Euro-Zone das Geschäftsklima im Mai eingetrübt. Laut Europäischer Kommission sank der entsprechende Index auf 1,06 Punkte von einem Fünf-Jahres-Hoch von 1,16 Zählern im April. Analysten hatten im Schnitt mit 1,00 Punkten gerechnet. Der Kommission zufolge liegt der Index weiter auf hohem Niveau, was auf eine positive Produktionsentwicklung im zweiten Quartal hindeute.

Der getrennt erhobene Index für die Stimmung der Unternehmer und Verbraucher in der Euro-Zone verbesserte sich im Mai überraschend auf 106,7 Punkte von 105,7 Zählern im April. Analysten hatten im Schnitt mit 105,0 Punkten gerechnet. Dabei verbesserte sich die Stimmung sowohl bei den Konsumenten als auch in der Industrie und dem Dienstleistungssektor.

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