Jahreswirtschaftsbericht: Regierung steuert Beschäftigungsrekord an

Jahreswirtschaftsbericht
Regierung steuert Beschäftigungsrekord an

Die Bundesregierung geht mit Optimismus ins neue Jahr: Zwar fällt das Wachstum deutlich zurück, doch die Beschäftigung soll ein neues Hoch erreichen, die Neuverschuldung niedrig bleiben. Europas Ungleichgewichte wachsen.
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BerlinDeutschland bildet auf dem Krisenkontinent Europa eine Ausnahme. Das belegt der Jahreswirtschaftsbericht 2012, den Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) morgen in Berlin vorstellt. "Die Bundesregierung erwartet, dass sich die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt auch im Jahr 2012 fortsetzt", heißt es in dem Bericht, der dem Handelsblatt vorliegt. Damit werde in diesem Jahr ein Beschäftigungsrekord erwartet.

Der Bericht geht davon aus, dass Deutschland nach einer "temporären konjunkturellen Schwächephase im Jahresverlauf wieder zu einem höheren Wachstum zurückfindet". Nach drei Prozent Wachstum im Jahr 2011 erwartet die Bundesregierung 2012 ein Plus von 0,75 Prozent.

Dennoch rechnet die Regierung im Jahresdurchschnitt mit einem Anstieg der Zahl der Arbeitsverhältnisse um 220 000 auf 41,3 Millionen Menschen - ein Allzeithoch in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Arbeitslosenquote wird 2012 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 6,8 Prozent sinken.
In anderen großen EU-Staaten hingegen zeigt sich ein gegenläufiger Trend. Es wird erwartet, dass die Arbeitslosenquote in Frankreich, Italien und Spanien deutlich ansteigen wird - in Frankreich von 9,9 auf 10,6, in Italien von 8,3 auf 9,0 und in Spanien sogar von 21,9 auf 23 Prozent.

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Kommentare zu " Jahreswirtschaftsbericht: Regierung steuert Beschäftigungsrekord an"

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  • Systemkonforme Presse: "REGIERUNG steuert Beschäftigungsrekord an".

    Da sollten sich nun aber wirklich alle 1€ Topangestellten bei der FDJ Tussi und dem Alkoholiker Schäuble persönlich bedanken! Wer hätte gedacht, dass diese Trottel wirklich was zuwege bringen. Toll gemacht REGIERUNG und vielen, vielen Dank für alle die nun wieder auf den Gehaltslisten stehen!

    Es geht halt doch nichts über das was da im Geheimen organisiert wird, man wird immer wieder überrascht, was?

  • BfA will Banken-Gründungswelle in Deutschland

    http://qpress.de/2011/09/17/bfa-will-banken-grundungswelle-in-deutschland/

  • Schaut euch einfach mit Ruhe die Ausschreibungen von der Bundesagentur für Arbeit an. Diese nehmen im Moment wieder sehr stark zu. Auch die meisten Laufzeiten werden schön bis ins nächste Jahr verteilt. In einigen Regionen werden da mal auf einen Schlag mehrere tausende nicht mehr arbeitslos gemeldet und sitzen dann langweilig in irgendeiner unqualifizierten Kasperbude herum.

    http://www.arbeitsagentur.de/nn_178298/zentraler-Content/Ausschreibungen-NEU/REZ-NRW/Veroeffentlichungstexte/Veroeffentlichungstext.html#top

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