Januar bis September
Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen eingebrochen

Das Ende der Eigenheimzulage hat die Zahl der Baugenehmigungen einbrechen lassen. Von Januar bis September wurde der Bau von 136 000 Wohnungen gestattet. Das waren 31,4 Prozent oder 62 100 weniger als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

HB WIESBADEN. Der Rückgang von Baugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (minus 39,8 beziehungsweise minus 42,6 Prozent) fiel dabei deutlich höher aus als die Abnahme bei Genehmigungen für Mehrfamilienhaus-Wohnungen (minus 14,3 Prozent).

„Die Ursache für die drastischen Rückgänge dürfte insbesondere in der Abschaffung der Eigenheimzulage liegen“, hieß es in der Mitteilung. Für Bauanträge, die noch vor dem 1. Januar 2006 eingereicht wurden, konnte noch der Anspruch auf Eigenheimzulage nach den früheren Regelungen des Eigenheimzulagengesetzes über den Förderzeitraum von acht Jahren geltend gemacht werden. Für die Gebäudearten Ein- und Zweifamilienhäuser hatte dies zu Vorzieheffekten mit hohen Genehmigungszahlen bis in das erste Quartal 2006 hinein geführt.

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