Januar-Daten
US-Verbraucherpreise ziehen überraschend an

Teurere Lebensmittel haben die Verbraucherpreise in den USA zu Jahresbeginn kräftiger als erwartet steigen lassen. Insgesamt kletterten die Preise nach Angaben des Arbeitsministeriums im Januar zum Vormonat um 0,4 Prozent. Weitere Daten gab es vom Immobilienmarkt, wo kein Ende der Krise in Sicht ist.

HB WASHINGTON. Die US-Inflation hat sich im Januar wieder beschleunigt. Die Verbraucherpreise stiegen saisonbereinigt um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch mitteilte. Im Dezember war das Preisniveau noch um 0,3 Prozent gestiegen. Die jährliche Inflationsrate kletterte abermals auf 4,3 (4,1) Prozent.

Ohne die schwankungsanfälligen Preise für Nahrungsmittel und Energie legten die Verbraucherpreise im ersten Monat des Jahres um 0,3 (0,2) Prozent zu. Die Beschleunigung der Gesamtinflation ist nach Mitteilung des Ministeriums vor allem auf höhere Preise für Lebensmittel und Energie zurückzuführen.

Bei steigender Inflation verringert sich der Spielraum der US-Notenbank für Zinssenkungen. Die Fed hatte angesichts der Immobilien- und Kreditkrise allein im Januar ihren Leitzins um 1,25 Punkte auf 3 Prozent zurückgenommen. Es wird erwartet, dass die Währungshüter den Zins an oder noch vor ihrer nächsten regulären Sitzung am 18. März abermals absenken, möglicherweise um weitere 0,5 Punkte.

Am US-Immobilienmarkt ist indes kein Ende der Krise in Sicht. Im Januar sank die Zahl der Baugenehmigungen für Eigenheime nach Angaben des Handelsministeriums um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Danach lag die Zahl der genehmigten Anträge bei 1,05 Millionen und damit auf dem niedrigsten Stand seit mehr als 16 Jahren. Die Zahl ist ein Barometer für den zukünftigen Häuserbau und lag im Einklang mit den Markterwartungen. Die Zahl der Wohnbaubeginne stieg wie erwartet um 0,8 Prozent auf 1,01 Millionen.

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