Jobmotor Maschinenbau
Industrie schafft so viele Stellen wie seit 1995 nicht mehr

Die Industrie hat im März so viele Arbeitsplätze geschaffen wie seit mindestens 13 Jahren nicht mehr. Erneut war der Maschinenbau das Zugpferd.

HB BERLIN. Insgesamt stellten die Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe 147 500 neue Mitarbeiter ein und haben damit 2,8 Prozent mehr Angestellte als im Vorjahr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. „Seit Mitte 2006 geht es hier konstant nach oben“, sagte ein Statistiker.

Den größten Zuwachs gab es ernuet im Maschinenbau: Hier wurden 5,8 Prozent mehr Stellen gezählt als vor Jahresfrist. Aber auch bei den metallverarbeitenden Betrieben oder bei Autofirmen hatten Arbeitssuchende gute Chancen, hier stiegen die Beschäftigungszahlen um 5,3 beziehungsweise 2,9 Prozent. Lediglich in der Chemieindustrie wurden 0,1 Prozent der Stellen abgebaut.

Hintergrund des Arbeitsplatzaufbaus sind die vollen Auftragsbücher der Unternehmen, auch wenn die Bestellungen zuletzt vier Monate in Folge zurückgingen. „2008 ist in trockenen Tüchern“, sagte Volker Treier, Chefvolkswirt des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Der Arbeitsplatzaufbau werde weitergehen, wenngleich nicht in diesem hohen Tempo. Im Jahresschnitt erwartet der Verband mindestens 100 000 zusätzliche Stellen.

Das Statistische Bundesamt berücksichtigt nur Unternehmen mit mindestens 50 Angestellten. Zudem wird die Statistik erst seit 1995 in dieser Form erhoben. Vergleiche mit den Jahren vorher sind daher nicht möglich.

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