Juli-Daten
US-Arbeitsmarktzahlen schwach, Börsen straucheln

Der Arbeitsmarkt in den USA hat sich im Juli schwächer entwickelt als gedacht. Nach Bekanntgabe der Daten verlor der Dollar Wert. Auch die Aktienkurse in Europa gaben nach.

HB WASHINGTON. Die Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft stieg zum Vormonat lediglich um 92 000, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Dies lag deutlich unter den Prognosen der Volkswirte, die im Schnitt mit 130 000 neuen Stellen gerechnet hatten.

Im Vormonat hatten die US-Unternehmen nach revidierten Daten noch 126 000 Jobs geschaffen. Alle neuen Arbeitsplätze entstanden erneut im Dienstleistungssektor, in der Industrie ging die Beschäftigung dagegen zurück.

Die auf einer anderen Erhebung basierende Arbeitslosenquote stieg im Juli auf 4,6 Prozent von 4,5 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit Jahresbeginn. Die durchschnittlichen Stundenlöhne legten wie erwartet um 0,3 Prozent zu.

Die Daten belasteten Aktien und Bonds,. Auch der Dax reagierte am Freitagnachmittag mit einem Kursrückgang auf die Zahlen aus den USA und unterschritt die Marke von 7500 Punkten. "Der Anstieg der Stundenlöhne und die geringeren neugeschaffenen Stellen gefallen nicht", sagten Händler. Die Stundenlöhne waren im Juni mit plus 0,3 Prozent zwar wie erwartet gestiegen, jedoch auf Basis der hochrevidierten Mai-Daten.

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