Juli-Daten
US-Industrieproduktion legt nur wenig zu

Die US-Industrieproduktion hat im Juli weniger stark zugelegt als erwartet, bei der Zahl der Baubeginne fiel der Rückgang massiver aus als angenommen. An den Finanzmärkten verstärkten die Daten die Spekulationen auf ein Ende der Zinserhöhungen in den USA.

HB WASHINGTON. Wie die US-Notenbank Fed am Mittwoch mittteilte, legte die Gesamterzeugung der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger in den Staaten im Juli zum Vormonat um 0,4 Prozent zu. Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg von 0,5 Prozent erwartet. Die Kapazitätsauslastung - ein wichtiger Faktor für die Geldpolitik der US-Notenbank - stieg im Juli zwar um 0,1 Punkte auf 82,4 Prozent und damit den höchsten Stand seit sechs Jahren Volkswirte hatten jedoch mit einem Anstieg auf 82,6 Prozent gerechnet.

Die Zahl der Baubeginne sank im Juli im Vergleich zum Vormonat um 2,5 Prozent auf annualisiert 1,782 Millionen. Sie erreichten damit den niedrigsten Wert seit November 2004, was auf eine Fortsetzung des Abkühlungstrends in diesem Wirtschaftsbereich hindeutet. Im Vorfeld der Veröffentlichung hatten Ökonomen einen Rückgang um 2,2 Prozent prognostiziert.

Wie das US-Handelsministerium am Mittwoch weiter mitteilte, wurde das zunächst für den Vormonat gemeldete Minus von 5,3 Prozent auf minus 5,7 Prozent revidiert. Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen sei im Juli um 6,5 Prozent gesunken, hieß es weiter. Hier hatte die Prognose auf ein Minus von nur 1,5% gelautet. Im Vormonat war ein Rückgang von 4,0 Prozent verzeichnet worden.

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