Juni-Daten
Verbraucherpreise in Japan steigen erneut

Die Lebenshaltungskosten für die japanischen Verbraucher haben sich im Juni zum achten Mal in Folge erhöht. Das stärkt die Notenbank des Landes in ihrer Entscheidung, die Geldpolitik allmählich zu straffen.

ari Düsseldorf. Die Lebenshaltungskosten für die japanischen Verbraucher haben sich im Juni zum achten Mal in Folge erhöht. Die Verbraucherpreise stiegen in der Kernrechnung, die insbesondere Energie ausklammert, auf Jahressicht wie schon im Mai um 0,6%. Im April lag der Anstieg bei 0,5%. Über alle Produkte hinweg beschleunigte sich die Inflationsrate von 0,4 Prozent im April über 0,6 Prozent im Mai auf 1,0 Prozent im Juni. Erste Zahlen für den Großraum Tokio deuten darauf hin, dass sich der Preisanstieg im Juli fortsetzt.

Unter Experten gilt dies als weiterer Beleg dafür, dass die Deflation in Japan überwunden ist. Die japanische Notenbank hatte dies zur Voraussetzung für eine Abkehr von ihrer Nullzinspolitik gemacht. Den entscheidenden Schritt unternahm die Bank of Japan am 14. Juli – und hob erstmals seit mehr als fünf Jahren den Leitzinssatz für Tagesgeld von fast null auf 0,25 Prozent an. In dieser Entscheidung dürfte sich die Notenbank durch die neuen Inflationszahlen für Japan bestätigt fühlen.

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