Juni-Zahlen
US-Beschäftigungszuwachs enttäuscht

Der Beschäftigungsaufbau in den USA war im Juni nicht so stark wie im Vorfeld angenommen. Der Euro stieg unmittelbar nach Veröffentlichung der Zahlen zum Dollar deutlich an.

HB WASHINGTON. Die Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft legte im vergangenen Monat um 121 000 zu, wie das Arbeitsministerium mitteilte. Volkswirte hatten jedoch mit 185 000 neuen Stellen gerechnet.

Das Arbeitsministerium revidierte unterdessen die Zahlen für Mai nach oben auf 92 000 neue Stellen von zuvor 75 000. Die auf einer anderen Erhebung basierende Arbeitslosenquote verharrte im Juni wie im Vormonat bei 4,6 Prozent.

Der Euro stieg unmittelbar nach Veröffentlichung der Zahlen zum Dollar deutlich an. Auch die US-Aktienfutures und die deutschen Aktienkurse legten zu.

Ökonomen fürchten nach Umfragen der Wirtschaftsagentur Bloomberg, dass ein enger Arbeitsmarkt die Inflation anheizen könnte. Stundenlöhne stiegen nach Angaben des Ministeriums in den vergangenen zwölf Monaten um durchschnittlich 3,9 Prozent, so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das könnte es der Notenbank schwer machen, ihre lange Serie von Leitzinserhöhungen im August zu stoppen.

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