Keine Anzeichen für anziehende Inflation
US-Konjunkturaussichten bessern sich

Überraschend haben sich in den USA die Konjunkturaussichten verbessert. Dabei gab es nicht einmal Anzeichen für eine stark anziehende Inflation. Volkswirte gehen nun davon aus, dass die Notenbank Fed weiterhin ein gemäßigtes Tempo bei der Straffung der Geldpolitik zeigen wird.

HB WASHINGTON. Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der Federal Reserve Bank von Philadelphia stieg auf 36,1 Punkte von 28,9 Zählern im Juni und überraschte damit die Finanzmärkte, an denen mit einem Rückgang auf 25,0 gerechnet worden war. Gleichzeitig linderten Daten zur Entwicklung der Erzeugerpreise die Furcht der Anleger vor einer starken Beschleunigung der Teuerungsrate.

Volkswirte und Anleger blicken nun gespannt auf die Veröffentlichung der Daten zu den Verbraucherpreisen am Freitag. Dabei erwarten Analysten im Schnitt einen Anstieg um 0,2 % von Mai auf Juni nach plus 0,6 % im Vormonat.

Die Teilindizes der Fed von Philadelphia signalisierten sowohl ein Anziehen der Auftragseingänge als auch einen Rückgang der bezahlten Preise. „Dieser Bericht sieht sehr gut aus“, sagte Volkswirt Parul Jain von Nomura Securities International. „Das steht im Einklang mit dem, was man während einer zyklischen Konjunkturerholung sieht.“

Zuvor hatte auch der von der New Yorker Fed ermittelte Index für das Verarbeitende Gewerbe angezeigt, dass sich die Geschäftsbedingungen für die Industrie im Großraum New York verbessert haben. Die Daten gelten als vergleichsweise zuverlässiger und frühzeitiger Indikator für die landesweite Entwicklung der Industrie zu Beginn eines Monats.

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