Keine Erholung am Arbeitsmarkt
Umfrage: Signale für einen Aufschwung

In der deutschen Wirtschaft gibt es Signale für einen Aufschwung in 2004. Das geht aus einer Umfrage des Instituts der deutschen Witschaft hervor. Allerdings wird es keine Erholung am Arbeitsmarkt geben.

HB KÖLN. Zum Jahresende schätzten 25 der 43 befragten Wirtschaftsverbände die Stimmungslage in ihrer Branche besser ein als vor einem Jahr, teilte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Montag mit. Ein unverändertes Geschäftsklima erwarten 13 Verbände, 5 ein schlechteres. Für 2004 geht das Institut von einem Wachstum von 1,75 Prozent aus.

„Die Signale für einen Aufschwung der deutschen Wirtschaft sind unverkennbar“, sagte IW-Direktor Gerhard Fels. Die bessere Stimmung beruhe aber im Wesentlichen auf der Erholung der Weltwirtschaft. Zwar honorierten die befragten Verbände die Reformbemühungen in Deutschland. Doch die Impulse der wirtschaftspolitischen Weichenstellungen seien noch zu schwach, um der Konjunktur einen „wirklich großen Schub“ zu geben.

Der erwartete leichte Aufschwung wird sich der Befragung zufolge aber noch nicht auf dem Arbeitsmarkt niederschlagen. 22 Verbände erwarten im nächsten Jahr weiter sinkende Beschäftigtenzahlen. Dies gelte vor allem für Branchen mit Geschäftsschwerpunkt im Inland - etwa die Bauwirtschaft und das Handwerk. 20 Branchen gehen von einer gleich bleibenden Mitarbeiterzahl aus. Zusätzliche Stellen werden der Umfrage zufolge nur Unternehmen der Kunststoffverarbeitung schaffen.

26 der Verbände rechnen im kommenden Jahr bei leicht steigender Produktion mit etwas höheren Umsätzen als in diesem Jahr, 10 erwarten stagnierende Erlöse.

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