Kerninflation stark abgeschwächt
US-Verbraucherpreise erwartungsgemäß gestiegen

Die US-Verbraucherpreise sind im Juni wegen wieder höherer Energiekosten erwartungsgemäß leicht gestiegen. Ohne Berücksichtigung von Energie- und Nahrungsmittelkosten blieben die Preise allerdings unverändert, während Analysten mit einem geringen Anstieg gerechnet hatten.

Reuters WASHINGTON. Wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Mai um 0,2 % nach einem unveränderten Niveau im Vormonat. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg in dieser Größenordnung gerechnet. Energiepreise kletterten um 0,8 % und die Kosten für Nahrungsmittel stiegen um 0,4 %. In der Kernrate, also ohne diese beiden schwankungsanfälligen Warengruppen, blieben die Preise hingegen unverändert, während Analysten ein Plus von 0,1 % erwartet hatten.

Die Kerninflation hat sich im bisherigen Jahresverlauf stark abgeschwächt, was in den USA zu Spekulationen über eine drohende Deflation geführt hat. US-Notenbankchef Alan Greenspan hatte am Dienstag vor der Gefahr einer solchen konjunkturschädlichen Abwärtsspirale aus sinkendem Preisniveau und rückläufiger Nachfrage gewarnt, diese aber als gering bezeichnet.

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