Kommentar zu US-Jobdaten
Eine Atempause – nicht mehr!

Die besser ausgefallenen Arbeitsmarktzahlen sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Viel wichtiger ist die Rating-Entscheidung der Agentur Standard & Poors.
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New YorkEndlich so was wie eine positive Überraschung! Der Situation am US-Arbeitsmarkt ist zumindest nicht ganz so dramatisch wie befürchtet. Die Zahl der neuen Stellen ist im Juli gestiegen und wurde für die Monate davor sogar nach oben revidiert. Das verschafft dem Markt eine Atempause. Zumindest so lange, bis die Ratingagentur S&P ihr Urteil über die Kreditwürdigkeit der USA gesprochen hat.

So wurden im   Juli 117 000 neuen Stellen geschaffen und damit deutlich mehr aus die von Experten vorhergesagten 85000. Zeitleich wurden die Statistiken für die beiden Vormonate deutlich angehoben, jeweils auf ungefähr das Doppelte. Die Arbeitslosenquote sankt leicht auf 9,1 von 9,2 Prozent.

Die Erleichterung an den Märkten ist quasi mit Händen zu greifen. Aus guten Grund: Denn eine weitere Verschlechterung der Lage am US-Arbeitsmarkt hätte eine unangenehme Abwärtsspirale in Gang bringen können. Mehr Arbeitslosen bedeutet nämlich weniger Konsum und weniger Konsum belastet die Firmen und führt zu neuen Entlassungen, was wiederum den Konsum drückt. Die USA stehen nach diesen neuen Daten weniger nah an einer Rezession als noch gestern befürchtet.

Trotzdem verschaffen die Daten den Märkten lediglich eine Atempause. Denn die jüngst beschlossenen Sparmaßnahmen der US-Regierung verunsichern die Verbraucher, was ebenfalls zu Konsumzurückhaltung führen kann. Amerika ist zumindest finanzpolitisch derzeit dabei von Konjunkturstimulus auf Sparprogramm umzuschalten. Und das nehmen die Märkte vorweg.

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Das Damoklesschwert der Rating-Entscheidung

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  • Es ist kein Witz mehr: Gold und Waffen kaufen !! Die paar wenigen profitierenden, amerikanischen Spekulanten-Pistoleros haben ihr verheerendes Werk fast zu Ende gebracht. Es ist 10 nach zwölf und unsere CDU/FDP-Regierung hat es, trotz besseren Wissens, hierzulande nicht reguliert, im Gegenteil. Die nächsten zehn Jahre stehen im Zeichen des zunehmenden Konfliktes zwischen arm und reich. Auch in den bisher zivilisierten Ländern. Die neoliberalistischen Finanzverbrecher in den Banken und Fonds und ihre politischen Schergen und Laffen werden sich verantworten müssen. Die Tea-Time-Bewegung, der Klu-Klx-Clan der superreichen Schmarotzer und Staatsfeinde werden sich als erste zum Showdown stellen müssen. Koppeln wir uns wenigstens von denen und vor allem vom Dollar ab und überlassen wir Amerika ganz den von ihnen selbstgewählten Raubtierkapitalismus. Denen ist als Kulturnation nicht mehr zu helfen. Wenn sie überhaupt je eine hatten.

  • Das mit den Rating-Agenturen ist ein Witz. Die ganze Welt muss vor dem Urteil dieser Versager zittern. Ganze Volkswirtschaften werden in den Abgrund gerissen. Zur Erinnerung: Dieselben Agenturen haben mit ihrem qualifizierten Fachpersonal gurkenhafte Finanzprodukte die sie selber nicht verstanden haben mit Top-Ratings versehen.
    Darauf angesprochen kam die Antwort unisono: "Unsere Ratings sind nur Meinungen". Bewiesen auch: Die Unternehmen sind korrupt durch und durch.
    Herrschaften! Auf eure Meinung sollte die Welt nichts mehr geben!
    Über eine Lösung muss noch diskutiert werden. Ich bin für Abschaffung. Eine weltweit einheitliche Agentur muss her.

  • Die Arbeitsmarktzahlen sind ein Witz. Jeder Arbeitslose, der nach 320 Tagen keine Leistungen mehr bezieht, fliegt aus der Statistik. Der GDP ist mindesten 30% überbewertet. Die realen Zahlen findet man auf shadowstats.com.Die Verschuldung, ohne die unfunded liabilities liegt also bei ca. 140%. Das ist doch alles ein Witz in Dosen. Disneyland ist am Ende. Die Newtonschen Gesetze werden schon sehr bald mit voller Wucht zum tragen kommen.

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