Konjuktur China
China: Export bessert sich

Chinas Handelsminister gibt sich optimistisch. Der Einbruch beim Export sei überwunden. Die Volksrepublik möchte den Anteil am Welthandel halten. Einer Abwertung des Renminbi soll dabei nicht helfen.

SINGAPUR. Die chinesischen Exporteure erholen sich nach Einschätzung der Regierung allmählich von den schweren Einbrüchen im ersten Halbjahr. "Chinas Wirtschaft stabilisiert und verbessert sich", sagte Handelsminister Chen Deming am Mittwoch bei einer Konferenz des Regionalforums für Asiatisch-Pazifische Wirtschaftliche Zusammenarbeit (Apec) in Singapur. "Wenn sich die globale Wirtschaftslage aufhellt, dürften die Exportrückgänge abnehmen." Die Volksrepublik werde ihren Anteil am Welthandel halten.

Der Minister signalisierte, dass sich China keine Exportvorteile über eine Abwertung seiner Währung verschaffen wolle. "Der Renminbi hat sich stabilisiert, und diese Stabilität hat einen positiven Einfluss auf die Erholung der Weltwirtschaft", sagte Chen. Seit 2008 hatte der Renmimbi gegenüber dem Dollar stetig an Wert gewonnen, ehe die Finanzkrise diesen Prozess stoppte. Chinesische Exporteure fordern immer wieder eine Abwertung, um ihre Produkte im Ausland billiger zu machen.

China ist nach Deutschland die zweitgrößte Exportnation der Welt. Wegen der Rezession bei wichtigen Handelspartnern wie den USA oder den Euroländern waren die Ausfuhren im Frühjahr um etwa ein Viertel eingebrochen. Dennoch wuchs das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal um 7,9 Prozent, weil die Regierung den Binnenmarkt mit einem 450 Milliarden Euro schweren Konjunkturprogramm stützt.

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