Konjunktur-Barometer
Ölpreis drückt Stimmung der Investoren

Die Atomkatastrophe in Japan, steigende Ölpreise und die absehbare Zinsanstieg haben im April die Stimmung unter europäischen Investoren gedrückt - zum ersten Mal in diese Jahr.
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BerlinDas Konjunktur-Barometer für die Euro-Zone fiel um 2,9 auf 14,2 Punkte, teilte das Sentix-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter 929 professionellen Anlegern mit. Diese schätzten die Lage nahezu unverändert gut ein, zeigten sich weit skeptischer für die Aussichten in den kommenden Monaten. Ein Grund dafür ist die Erdbeben-Katastrophe in Japan, die einen Großteil der Industrie der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt lahmlegte und auch in Europa zu Lieferausfällen führte.

Auch teures Öl lässt die Investoren pessimistischer nach vorn blicken. „Der Preisanstieg verfestigt sich und dämpft damit die Konjunktur über steigende Kosten und Besteuerung des Konsumenten an der Zapfsäule“, sagte Sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner. „Aber auch die absehbare Änderung in der Geldpolitik stellt einen Belastungsfaktor für die Konjunktur dar.“

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat für diese Woche die erste Zinserhöhung seit fast drei Jahren signalisiert. Damit wird Geld teurer, was die Wirtschaft bremsen kann.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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