Ende der Tourismus-Saison

Arbeitslosigkeit in Spanien steigt trotz Konjunkturerholung

Die Zahl der Erwerbslosen in Spanien steigt erneut. Nach einheitlicher europäischer Rechnung ist fast jeder Fünfte im arbeitsfähigen Alter ohne Job. Im EU-weiten Vergleich liegt ein Land allerdings noch dahinter.
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Leere Sonnenliegen stehen am Strand in Port de Pollenca im Norden Mallorcas. Mit dem Ende der Tourismus-Saison steigen auch die Arbeitslosenzahlen in dem Mittelmeer-Land. Quelle: dpa
Tourismus auf Mallorca

Leere Sonnenliegen stehen am Strand in Port de Pollenca im Norden Mallorcas. Mit dem Ende der Tourismus-Saison steigen auch die Arbeitslosenzahlen in dem Mittelmeer-Land.

(Foto: dpa)

MadridTrotz der anziehenden Konjunktur ist Spaniens Arbeitslosigkeit den vierten Monat hintereinander gestiegen. Im November legte die Zahl der Erwerbslosen um 24.841 auf 3,79 Millionen zu, wie das Arbeitsministerium am Freitag mitteilte. Hier dürfte auch ein Auslaufen der Tourismus-Saison eine Rolle spielen. Bei den Dienstleistern stieg die Arbeitslosenzahl um fast 28.000 und in der Landwirtschaft um 3900. In der Industrie hingegen gab es einen Rückgang um 3800 und am Bau von 4500.

Die Arbeitslosenquote in Spanien lag im Oktober – nach einheitlicher europäischer Rechnung – bei 19,2 Prozent. Einen höheren Wert gibt es EU-weit nur in Griechenland. Beim Wirtschaftswachstum liegt Spanien in der Euro-Zone aber weit vorne. Im dritten Quartal ging es 0,7 Prozent nach oben. Zum Vergleich: Die deutsche Wirtschaft legte nur um 0,2 Prozent zu und der gesamte Euro-Raum um 0,3 Prozent.

Was ist teurer und was billiger geworden?
Butter
1 von 10

Das beliebte Streichfett ist vielseitig einsetzbar: Zum Backen, Braten oder einfach nur als Aufstrich. Leider ist es im Oktober 2016 rund 21,7 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Dann doch lieber Margarine.

Betriebssysteme oder andere PC-Anwendersoftware
2 von 10

Ob nun Windows oder IOS, zur optimalen Handhabung benötigt jeder Computer ein Betriebssystem. Dementsprechend erscheinen regelmäßig neue Versionen der altbekannten Begleiter. Allerdings sind sie im Oktober 19,8 Prozent teurer als im selben Monat des Jahres 2015. Ein Jammer für jeden Computer Enthusiasten.

Olivenöl
3 von 10

Ganze elf Prozent Teurer als im Vorjahr. Dann doch lieber das klassische Rapsöl.

Digitale Kameras
4 von 10

Ob nun Canon oder Nikon, die klassischen Fotoapparate sind oftmals beliebte Urlaubsbegleiter. Bei einer Preiserhöhung von 10,8 Prozent allerdings wesentlich teurer als im Vorjahr. Das persönliche Smartphone ist ja auch nicht schlecht.

Apfelsaft
5 von 10

Das gesunde Gegenstück zu Limonaden ist leider rund 9,7 Prozent teurer als im Vorjahr. Doch statt jetzt zu süßen Limonaden zu greifen, sollte man sich doch lieber für ein erfrischendes Wasser entscheiden. Der Preis hat sich nicht großartig verändert und es enthält noch weniger Zucker.

Tomaten
6 von 10

Das Strauchgewächs lässt sich vielseitig verarbeiten. Bei einer Preissenkung von 14,5 Prozent kann man ruhig häufiger zu greifen und seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Milch
7 von 10

Selbst der Klassiker kostet weniger als im Vorjahr. Und das sogar gute 15,1 Prozent.

  • rtr
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