Franken-Aufwertung dämpft nur leicht
Schweizer Regierung erhöht Wachstumsprognose

Besser als erwartet: Nach der Aufgabe von Mindestwechselkursen zwischen Euro und Franken durch die SNB stieg der Kurs der Schweizer Landeswährung dramatisch an. Die Folgen für die Wirtschaft blieben allerdings gering.

ZürichDie schockartige Franken-Aufwertung nach der Abkehr vom Euro-Mindestkurs wird nach Einschätzung der Schweizer Regierung das Wachstum im Land etwas weniger stark als bislang erwartet dämpfen. Die Wirtschaftsexperten des Bundes gehen dieses Jahr von einem Anstieg des Bruttoinlandproduktes (BIP) um 0,9 Prozent aus, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Prognose hervorgeht. Im Juni hatten die beim Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) angesiedelten Ökonomen noch ein Wachstum von 0,8 Prozent veranschlagt. Im kommenden Jahr wird eine Wachstumsbeschleunigung auf 1,5 Prozent erwartet.

Im zweiten Quartal schrammte die Schweiz an einer Rezession vorbei. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) stieg dank robuster Konsum- und Staatsausgaben sowie Ausrüstungsinvestitionen gegenüber dem Vorquartal um 0,2 Prozent. In den ersten drei Monaten war die Wirtschaft um 0,2 Prozent geschrumpft.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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