Gemeinschaftsprognose der Wirtschaftsinstitute
Euro-Zone gewinnt trotz Hellas-Drama an Schwung

Die Krise in Griechenland bedroht den Aufschwung in der Euro-Zone derzeit kaum. Führende Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten Zuwachsraten von 0,5 Prozent pro Quartal – falls nicht doch Unvorhergesehenes passiert.
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BerlinUngeachtet der Griechenland-Krise sagen internationale Institute der Euro-Zone einen leichten Aufschwung voraus. Im gerade begonnenen dritten und im folgenden vierten Quartal werde das Bruttoinlandsprodukt um jeweils 0,5 Prozent zulegen, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Gemeinschaftsprognose von Ifo-Institut (München), Insee (Paris) und Istat (Rom). In den beiden ersten Quartalen habe das Plus bei jeweils 0,4 Prozent gelegen.

„Der private Konsum bleibt die Stütze des Aufschwungs“, erklärten die Experten. „Die Arbeitslosenrate dürfte langsam zurückgehen.“ Dies stärke die Kaufkraft, was zusammen mit der zunehmenden Beschäftigung den privaten Konsum ankurbeln dürfte. Allerdings steht die Prognose unter dem Vorbehalt, dass die Griechenland-Krise nicht weiter eskaliert und die Stabilität der Währungsunion gefährdet.

Für 2015 erwarten die Institute ein Wirtschaftswachstum von 1,4 Prozent. 2014 hatte es nur zu 0,9 Prozent gereicht.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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