US-Wirtschaft
Stagnierende Produktion in den USA

Entgegen der Vermutungen von Ökonomen hat sich die Produktion von US-Unternehmen im Februar nicht erhöht. Und auch die Börsen haben sich kaum verändert. Anleger warten nun auf neue Daten und Impulse der US-Wirtschaft.
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BangaloreDie US-Börsen sind am Freitag kaum verändert in den Handel gestartet. Viele Investoren warteten auf die neuesten Daten zum Verbrauchervertrauen, die am Nachmittag veröffentlicht werden sollten. Sie erhoffen sich nach der jüngsten Zinserhöhung der US-Notenbank Fed Hinweise auf die Lage der US-Wirtschaft. Zudem gerät wieder verstärkt die Wirtschaftspolitik von US-Präsident Donald Trump ins Visier, die Anleger warten auf konkrete Vorschläge zu Steuerkürzungen und Bürokratieabbau. "Heute sieht es so aus, als ob wir wieder so einen Tag wie gestern bekommen, an dem der Markt nach etwas sucht, was Bewegung bringen könnte", sagte Andre Bakhos von Janlyn Capital.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete mit einem Plus von 0,11 Prozent bei 20.958 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg 0,07 Prozent auf 2382 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq notierte 0,05 Prozent tiefer bei 5898 Stellen.

Die US-Industrie hat ihre Produktion im Februar um 0,5 Prozent gesteigert und damit etwas stärker als erwartet. Es war der sechste Monat mit einem Plus in Folge. Angesichts der steigenden Rohstoffpreise legt die Nachfrage nach Maschinen und anderer Ausrüstung zu. Am Nachmittag werden noch die jüngsten Daten zum Verbrauchervertrauen erwartet. Der Konsum steuert etwa 70 Prozent zur Wirtschaftsleistung in den USA bei.

Bei den Einzelwerten legten die Aktien des Luxusjuweliers Tiffany's 3,4 Prozent zu. Die Geschäfte des Unternehmens liefen zum Jahresende insbesondere in Asien gut, das kurbelte insgesamt den Umsatz an. In den USA litt das Unternehmen dagegen unter dem Wahlsieg Trumps: Weil es daraufhin zu Protestkundgebungen rund um den Trump Tower in New York kam, blieben in Tiffanys nahe gelegener Vorzeigefiliale auf der Prachtmeile Fifth Avenue die Kunden aus.

Die Tesla-Papiere gewannen 0,5 Prozent. Das Unternehmen nahm etwa 1,2 Milliarden Dollar frisches Geld am Markt auf und damit etwa ein Fünftel mehr als ursprünglich geplant. Mit dem Erlös will der Elektroautobauer die Massenproduktion des neuen Modells 3 finanzieren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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