Konjunktur
Einigung über Erhöhung der Ölförderung

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) hat ihre Bedenken über einer Erhöhung der russischen Ölförderung zurückgezogen.

dpa-afx/apa MOSKAU. Der Markt sei für den Verbrauch zusätzlicher Ölmengen bereit, sagte Opec-Präsident Scheich Ahmed Fahed am Montag nach einem Treffen mit hochrangigen Regierungsvertretern in Moskau.

Die Opec werde weiterhin versuchen den Ölpreis zwischen 44 und 55 Dollar je Fass zu halten und sich dafür in Zukunft noch stärker mit Russland koordinieren. "Wir müssen unsere Bemühungen koordinieren, um Stabilität am Mark sicherzustellen", betonte der Opec-Präsident am Rande des Treffens laut der französischen Nachrichtenagentur AFP.

In den vergangenen Monaten war innerhalb der Opec wachsende Unruhe über den zunehmenden Einfluss des Nicht-Mitgliedslandes Russland, zweitgrößter Ölproduzent der Welt, laut geworden. Scheich Ahmed betonte allerdings in Moskau: Selbst wenn Russland seine Ölförderung wie angekündigt, in den nächsten 20 Jahren von heute neun auf über elf Mill. Fass pro Tag anheben werde, könne das zusätzliche Öl vom Markt "absorbiert" werden.

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