Konjunktur
Euro-Zone: Industrieproduktion sinkt, Arbeitskosten steigen

Die Industrieproduktion der Eurozone ist im Oktober überraschend deutlich gesunken. Die Arbeitskosten sind dagegen im dritten Quartal deutlich stärker als von Volkswirten erwartet gestiegen.

HB LUXEMBURG. Sie sei um 1,2 Prozent zum Vormonat zurückgegangen, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Ökonomen hatten im Schnitt nur einen Rückgang um 0,5 Prozent erwartet. Im September war die Produktion um revidierte 1,8 (ursprünglich 1,6) Prozent gefallen.

Im Jahresvergleich sank die Produktion im Oktober ebenfalls überraschend deutlich um 5,3 Prozent. Volkswirte hatten hier einen Rückgang um 3,3 Prozent prognostiziert. Im September war die Produktion bereits um 2,7 (ursprünglich 2,4) Prozent zurückgegangen.

Die Arbeitskosten in der Euro-Zone sind dagegen im dritten Quartal deutlich stärker als von Volkswirten erwartet gestiegen. Der Arbeitskostenindex sei um 4,0 Prozent zum entsprechenden Vorjahresquartal geklettert, teilte sie Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten zuvor mit einem Anstieg von 2,6 Prozent gerechnet. Im zweiten Quartal hatte der Anstieg noch bei revidierten 2,8 Prozent (Erstschätzung: +2,7%) gelegen.

Die Löhne und Gehälter stiegen im dritten Quartal mit einer jährlichen Rate von 3,8 Prozent gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Im Vorquartal hatte der Anstieg noch bei 2,7 Prozent gelegen. Die Lohnnebenkosten kletterten im dritten Quartal um 4,4 Prozent zum Vormonat. Im Vorquartal waren die Lohnnebenkosten noch um 2,8 Prozent gestiegen.

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