Konjunktur- Export feiert Rekord
Drei Schwalben machen noch keinen Sommer

Produktion auf Zwei-Jahres-Hoch, überraschend gute Industrieaufträge und Rekord-Exporte: Die deutsche Wirtschaft überrascht trotz der politischen Unsicherheit mit guten Nachrichten. Doch der positive Trend täuscht.
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DüsseldorfDie guten Nachrichten überschlagen sich: Industrie, Baubranche und Energie-Erzeuger haben ihren Ausstoß im August zusammen um 1,9 Prozent zum Vormonat erhöht und sind damit so stark gewachsen wie seit März 2012 nicht mehr. Zuvor waren bereits die Industrieaufträge mit 4,6 Prozent so deutlich gestiegen wie seit gut einem Jahr nicht mehr.

Jetzt sorgen auch noch die Exporteure für Rekorde: Im August verkauften deutsche Unternehmen mit 101 Milliarden Euro so viel ins Ausland wie noch nie in einem Monat zuvor. Auch der Überschuss in der Handelsbilanz – die Differenz zwischen Aus- und Einfuhren – erreichte mit 23,4 Milliarden einen neuen Höchstwert.

Inmitten internationaler Krisen in der Ukraine und Nahost überrascht die deutsche Wirtschaft mit guten Nachrichten. Doch das ist kein zur Entwarnung. „Die aus der Geopolitik resultierenden Gefahren sind nicht weg", sagt DekaBank-Ökonom Andreas Scheuerle. „Sie schweben weiter wie ein Damoklesschwert über der deutschen Konjunktur." Vor allem die gegenseitigen Sanktionen der EU und Russland im Ukraine-Konflikt hatten Sorgen vor Belastungen für die Wirtschaft geschürt.

Die Ukraine-Krise ist trotz unsicherem Waffenstillstand längst nicht ausgestanden: Die EU wird am Dienstag ihre Sanktionen moderat verschärfen und russische Ölriesen und Großbanken an der Kapitalaufnahme in Europa hindern, wie aus Unterlagen hervorgeht, in die das Wall Street Journal Einblick hatte.

Außerdem schwächelt Europas Wirtschaft im Ganzen. Insgesamt trat die Wirtschaft in den 18 Ländern mit Euro-Währung nach Angaben des Europäischen Statistikamts Eurostat im zweiten Quartal auf der Stelle. In der ganzen EU mit ihren 28 Mitgliedstaaten wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dagegen um 1,2 Prozent.

Nach Einschätzung einiger Politiker und Ökonomen lässt sich die lahmende Konjunktur nur mit zusätzlichen Hilfen in Schwung bringen, etwa einem 700 Milliarden Euro schweren, neuen Hilfsfonds, wie Polens Finanzminister Mateusz Szczurek vorschlägt.

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  • Deutschland "Exportweltmweister"?
    Die Exportgüter werden viel zu billig ins Ausland verkauft, deshalb dieser große Export.
    Das zweite Problem; das die nicht bezahlten Exportrechnungen wieder beim deutschen Steuerzahler landen.
    Das dritte Problem ist das es durch diesen Dumpingexport aus Deutschland sich in der €-Zone sich große Widerstände aufbauen werden.
    Das ganze ist, als ein innerdeutsches Problem zu sehen und die Politik hat dafür zu sorgen das der Steuerzahler nicht für ausgefallene EX-Zahlungen gerade stehen muss!
    Außerdem ist endlich mal eine massive Senkung der Lohn und Einkommensteuersenkung durchzuführen die auch aus dem nicht funktionierenden deutschen Beamtenapparat finanziert werden könnte.
    Dann würde der Inlandmarkt wieder anspringen und die produzierten Waren würden auch bezahlt werden.

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