Konjunktur
Griechische Wirtschaft schrumpft etwas langsamer

Die griechische Wirtschaft ist im dritten Quartal nicht so stark gesunken wie erwartet. Von einem Wachstum ist das Land dennoch weit entfernt.
  • 5

AthenDie Wirtschaft im pleitebedrohten Griechenland ist etwas langsamer geschrumpft als ursprünglich angenommen. Im dritten Quartal lag die Wirtschaftsleistung um 6,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das teilte die griechische Statistikbehörde (Elstat) am Freitag aufgrund neuester Berechnungen mit.

Das Amt war zuvor von minus 7,2 Prozent ausgegangen. Volkswirte rechnen für 2012 mit einem Minus beim Bruttoinlandsprodukt von etwa 6,5 Prozent. Für 2013 gehen sie von einem weiteren Rückgang zwischen 4,2 bis 4,5 Prozent aus. Den ersten Hoffnungsschimmer erwarten sie erst für 2014 mit einem marginalen Plus von 0,2 Prozent.

 
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Konjunktur: Griechische Wirtschaft schrumpft etwas langsamer"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • "Griechische Wirtschaft schrumpft etwas langsamer"

    Die großen Erfolge der EU/Merkel und Co. Politik.

    Und das mit nur 500 Milliarden Kapitaleinsatz. Toll.

  • Teil 2
    Das passt schon. Die Arbeitslosen kommen wahrscheinlich aus den wenig bis gar nicht produktiven Bereichen, z.B. aus dem Staatsapparat oder aus halbstaatlichen Unternehmen.
    Dort fällt durch den Abbau von Arbeitsplätzen nur wenig Wirtschaftskraft weg, dafür aber werden die Ausgaben für Gehälter, Zulagen und Subventionen deutlich geringer.
    DAS ist ja gerade das griechische Problem: sehr, sehr viele Arbeitsplätze, die sehr, sehr wenig produzieren, dafür aber sehr, sehr viel kosten.
    So etwas KANN ja gar nicht funktionieren – es sei denn, in einer Planwirtschaft. Aber selbst dann muss das Geld, mit dem alle Subventionen etc. bezahlt werden sollen, erst einmal verdient werden.

    Im vorliegenden Fall kam das allermeiste Geld aus der EU in Form von Subventionen, sonstigen Förderungen und aus der Schuldenaufnahme – mit anderen Worten: von den anderen europäischen Bürgern.
    Jetzt ist diese Quelle versiegt – es muss nun möglichst schnell eigene Leistung her.
    Da Griechenland wegen der schlechten Ausbildungs- und Wirtschaftssituation nicht über genügend eigenes Know How und Kapital verfügt, muss es Investoren in’s Land lassen.
    Leider werden aber Investoren als Besatzer oder jedenfalls als starke Bedrohung empfunden und regelmäßig weg geekelt. Schade.

  • Liebe HB-Redaktion,

    ich möchte mich einmal bei Ihnen bedanken!
    Bedanken dafür, dass man im HB so gut wie immer seine Meinung veröffentlichen darf, solange man gewisse Regeln einhält.
    Es ist nämlich gar nicht so selbstverständlich, dass man das darf.

    Das Blatt, das mit der Publikation des „Stinkefingers“ als Erster die griechische Seele beleidigte, lässt heute eine kritische Betrachtung der griechischen Lage offenbar nicht mehr zu.

    Auf einen Artikel zum Thema „Athen schließt Schuldenrückkauf offenbar ab“ schrieb eine Kommentatorin, dass sie nicht versteht, wie es zusammenpasse, dass die Wirtschaftsleistung angeblich weniger schrumpft, wo doch die Arbeitslosigkeit täglich immer mehr ansteige.
    Meine Antwort darauf wurde mit dem Hinweis auf die Netiquette NICHT veröffentlicht.
    Das wäre mir bei Ihnen nicht passiert. Danke noch einmal.

    Damit Sie sehen können, was ich meine, ist hier der fragliche Kommentar:
    Ende Teil 1

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%