Konjunktur: Ifo-Index gibt neue Hoffnung auf Konjunkturanstieg

Konjunktur
Ifo-Index gibt neue Hoffnung auf Konjunkturanstieg

Trotz Euro-Schuldenkrise und steigenden Preisen nimmt die deutsche Industrie weiter Fahrt auf: Der Ifo-Geschäftsklima-Index legte unerwartet zu und übertraf die Konjunkturerwartungen im Februar leicht.
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München/BerlinDie Stimmung der deutschen Wirtschaft hat sich im Februar leicht verbessert. Das wichtigste Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft stieg auf 111,2 Punkte von 110,3 Zählern im Januar, wie das Münchner Institut für Wirtschaftsforschung (Ifo) am Montag zu seiner Umfrage unter 7000 Unternehmen mitteilte. Analysten hatten nur mit einem unveränderten Wert gerechnet. Der monatlich unter rund 7.000 Unternehmen erhobene Ifo-Geschäftsklimaindex ist das wichtigste Indikator für die Stimmung der deutschen Wirtschaft.

Führende Volkswirte sind optimistisch: „Der Ifo-Index steigt weiter - das zeigt, dass es konjunkturell gut läuft. Das Wachstum kann in Richtung ein Prozent gehen. Allerdings erhöhen die starke Konjunktur zusammen mit den steigenden Rohstoffpreisen die Inflationsgefahr“, sagte Ralph Solveen, Chefvolkswirt der Commerzbank. „Das sind ausgesprochen robuste Zahlen. Das zeigt in Kombination mit den Einkaufsmanagerindizes, dass wir in Deutschland in den nächsten Monaten ein sehr robustes Konjunkturumfeld haben werden," stimmte Chefvolkswirt Stephan Schilbe von HSBC Trinkaus zu.

Agentur
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  • Der Ifo-Index steigt weiter - das zeigt, dass es konjunkturell gut läuft?

    Focus, 26.01.2011: Zentralbanken fluten die Märkte mit frischem Geld!
    http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/tid-21050/geldentwertung-zentralbanken-fluten-die-maerkte-mit-frischem-geld_aid_591692.html

    wiwo, 18.02.2011: Die Bundesbank finanziert den Rest der Euro-Zone stillschweigend mit einer dreistelligen Milliardensumme - und täglich wird es mehr Geld.
    Wie sich jetzt herausstellt, hat die Deutsche Bundesbank zuletzt stillschweigend in einem Volumen Finanzhilfen gewährt, die alle europäischen Rettungsmaßnahmen in den Schatten stellen.
    Allein die Forderungen an nationale Notenbanken in Euro-Ländern belaufen sich auf 326 Milliarden Euro,
    weder demokratisch legitimiert – etwa durch den Bundestag – noch von der Bundesregierung beschlossen.

    So lange der deutsche Steuerzahler ausgeplündert und das Vermögen innerhalb der EU verteilt wird, um das Armageddon in einigen EU-Staaten abzuwenden, so lange gibt es neue Hoffnung, für ein paar Monate. Von einem Konjunkturanstieg sind wir genau so weit entfernt wie der Mond.

    Der Spuk geht spätestens dann zu Ende, wenn die Vermögen der deutschen Steuerzahler in die gesamte Euro-Zone transferiert und unsere Kinder und Enkel in die Schuldenknechtschaft getrieben wurden.

    Was wir brauchen, das sehen wir gerade in Nordafrika!
    Zwischen Oktober 2008 und Oktober 2010 genehmigte die Europäische Kommission nach eigenen Angaben Hilfen der 27 Mitgliedstaaten für den Finanzsektor im Umfang von insgesamt 4589 Milliarden Euro.
    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/EUStaaten-greifen-fuer-krisengeschuettelte-Banken-tief-in-die-Taschen/story/26492176

    Und davon werden Hunderte von Millionen an Boni aus Steuermitteln bezahlt, als Belohnung dafür, dass die Guthaben der Kunden und die Altersversorgung von Hunderttausenden verzockt wurde. Die lachen sich so lange kaputt – bis das Volk merkt, wie es verschaukelt wird.

  • Hat sich jemand mal gefragt, warum ausgerechnet die Erwartungen fuer den Einzelhandel doch stark nachlassen? Die Antwort faellt leicht. Der Aufschwung ist ein Aufschwung, den breiteste Massen des Volkes mit einer starken Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen teuer bezahlen, dazu gehoeren eben auch mieseste, an Auspressung erinnernde Arbeitsbedingungen bei schlechtester Bezahlung fuer breiteste Massen.
    Daraus folgt, immer weniger Menschen koennen vernuenftig
    konsumieren, gehen eben NICHT in die Geschaefte, da das geld immer weniger wird. Gesundheitliche Fogeschaeden durch Burnout kommen massiv dazu.

    Folge:M Der Einzelhandelsumsatz sinkt natuerlich, was den BRD Bossen volkommen egal ist, sie setzten weiter voll auf Export, das Volk darf verarmen. Dazu noch oeffent sich der EU Arbeitsmarkt am 1.5. nach osten. Die rbeitgeber rechnen mit einem massiven Zustrom von Billigarbeitern in die BRD, der das Lohnniveau natuerlich weiter nach unten treibt.
    Weiter wuenschen die BRD Unternehmer eine Masseneinwanderung aus dem nahen Osten, Muslime, die das Sozialsystem sprengen soll.
    DAS I S T der Wunschzettel der brd Arbeitgeber zum Aufschwung, er wird erfuellt werden.

    DAHER, und das ist totsicher, ruehrt dieser IFO Index.

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