Konjunktur in China
Chinesische Wirtschaft schwächelt

Die chinesische Industrie ihre beste Zeit erlebt, zuletzt enttäuschte die Produktion mit stetig sinkenden Wachstumsraten. Im Reich der Mitte geht es in der Produktion noch bergauf – allerdings langsamer als zuvor.
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Peking Die chinesische Wirtschaft verliert trotz Konjunkturhilfen der Regierung an Schwung. Das Wachstum von Industrieproduktion, Einzelhandelsumsatz und Investitionen verlangsamte sich im Juli jeweils. Die Industrie stellte 9,0 Prozent mehr her als im Vorjahresmonat, wie das Statistikamt am Mittwoch in Peking mitteilte. Im Juni waren es noch 9,2 Prozent gewesen.

Der Einzelhandel nahm 12,2 Prozent mehr ein, nachdem es im Vormonat noch zu einem Plus von 12,4 Prozent gereicht hatte. Die Investitionen legten von Januar bis Juli um 17 Prozent zu, im ersten Halbjahr lag das Plus bei durchschnittlich 17,3 Prozent. „Die Regierung muss weitere Hilfen liefern, soll das Wachstumsziel von 7,5 Prozent erreicht werden“, sagte Ökonom Zhou Hao von der ANZ-Bank in Shanghai.

Peking hatte zuletzt die Staatsausgaben kräftig hochgefahren, um Investitionen wie den Ausbau des Schienennetzes vorzuziehen. Im zweiten Quartal war die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt um 7,5 Prozent gewachsen, zu Jahresbeginn um 7,4 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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