Konjunktur
Inflation frisst Lohnerhöhungen auf

Die Inflation hat auch die relativ hohen Gehaltssteigerungen des Jahres 2008 aufgefressen. Unter dem Strich mussten Deutschlands Arbeitnehmer daher wie in den Vorjahren Verluste bei ihren Realeinkommen hinnehmen. Die Bruttoverdienste stiegen im vergangenen Jahr um durchschnittlich 2,3 Prozent, während die Teuerungsrate 2,6 Prozent betrug.

HB WIESBADEN. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Somit profitierten die Arbeitnehmer auch nicht davon, dass die Bruttoeinkommen 2008 so stark stiegen wie seit 1995 nicht mehr. Damals hatte der durchschnittliche Zuwachs zum Vorjahr 3,1 Prozent betragen, in den Jahren danach gab es nur noch Raten unter 2 Prozent.

Seit Jahren macht die Inflation die Gehaltssteigerungen zunichte. Im vergangenen Jahr betrug das durchschnittliche Bruttoeinkommen aller Arbeitnehmer vom Mini-Jobber bis zum Vorstandschef 27 754 Euro. Den im Vergleich zu den höheren Tarifabschlüssen (2,8 Prozent) geringeren Anstieg der Verdienste begründeten die Statistiker mit dem massiven Abbau von Überstunden und mehr Kurzarbeit seit Einsetzen der Wirtschaftskrise.

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