Konjunktur
Japan: Jobabbau gefährdet möglichen Aufschwung

Die japanische Zentralbank hat ihren Leitzins wie erwartet unverändert bei 0,l Prozent belassen. Dies habe der geldpolitische Rat der Notenbank einstimmig beschlossen, teilte die Bank of Japan am Dienstag in Tokio mit. Experten hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Doch auch wenn sich die konjunkturelle Situation nicht mehr verschlechtert hat, warnen die Experten vor verfrühtem Optimismus.

HB TOKIO. Die Wirtschaft des Landes steckt nach wie vor in der stärksten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Nach Angaben der Bank of Japan ist das Schlimmste aber überstanden.

Die Notenbank hob daher den zweiten Monat in Folge ihre Beurteilung zur konjunkturellen Lage an. Zurückzuführen sei dies auf eine Besserung im Exportgeschäft und anziehende Produktionszahlen. Mit einer Erholung sei gegen Ende des bis Ende März 2010 laufenden Finanzjahres zu rechnen, hieß es weiter.

Experten befürchten jedoch, dass ein möglicher Aufschwung angesichts des starken Arbeitsplatzabbaus inmitten einer schwachen Binnennachfrage ins Stocken geraten könnte. Im zweiten Jahresquartal dürfte die Wirtschaft demnach um 0,5 Prozent schrumpfen. Von Januar bis März betrug das Minus 3,8 Prozent und lag damit auf einem Rekordtief.

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