Konjunktur
Japan verschifft weniger als gedacht

Mit einem Rückgang der Exporte aus der japanischen Wirtschaft hatten Experten bereits gerechnet. Doch die Ausfuhren sind stärker eingebrochen als erwartet. Dennoch fällt die Handelsbilanz recht positiv aus.
  • 0

TokioEin starker Yen und eine geringere Nachfrage aus dem Ausland haben im Juli zu einem Rückgang der japanischen Exporte geführt. Wie das Finanzministerium am Donnerstag mitteilte, gingen die Ausfuhren in dem Monat im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent zurück.

Experten hatten mit einem Rückgang von 2,4 Prozent gerechnet. Im Vormonat betrug der Export-Rückgang 1,6 Prozent.

Die Importe stiegen im Juli auf Jahressicht um 9,9 Prozent, Experten hatten mit 10,9 Prozent gerechnet. Hauptgrund ist die steigende Nachfrage nach Erdöl und Erdgas aus dem Ausland, mit dem der Ausfall der Atomenergie in Japan nach dem Erdbeben ausgeglichen werden soll.

Die Handelsbilanz weist für Juli ein Plus von 72,5 Milliarden Yen (947 Millionen Dollar) aus. Experten hatten hier mit 71 Milliarden Yen gerechnet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Konjunktur: Japan verschifft weniger als gedacht"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%