Konjunktur
OECD sieht kaum Anzeichen für Erholung

Die Aussichten für die Konjunktur weltweit haben sich der der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zufolge zum Jahresauftakt weiter eingetrübt. Besonders kräftig fiel das Minus in Deutschland aus.

HB PARIS. Die Aussichten für die Konjunktur haben sich der OECD zufolge zum Jahresauftakt weiter eingetrübt. Der Frühindikator der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) für die führenden Industriestaaten fiel im Januar auf 91,7 Zähler nach 92,8 Punkten im Dezember, wie die OECD am Freitag mitteilte. Auf Jahressicht bedeutet das einen Rückgang um 9,6 Punkte.

Besonders kräftig fiel das Minus in Deutschland aus: Hier trübte sich das Barometer um 12,7 Zähler auf Jahressicht ein. „Der Frühindikator der OECD zeigt weiterhin eine Eintrübung der Aussichten in den sieben großen Volkswirtschaften an“, erklärte die Organisation. „Es gibt kaum eindeutige Anzeichen einer baldigen Stabilisierung.“

Auch die Aussichten für die wichtigsten Schwellenländer verdüsterten sich, insbesondere für Brasilien. Das südamerikanische Land schließe sich nun China, Indien und Russland an, wo sich die Konjunktur kräftig abkühle. Bis vergangenen Monat hatte sich Brasilien noch gegen den Abwärtstrend stemmen können.

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