Konjunktur
Preise in der Eurozone erneut gefallen

Die europäischen Verbraucher können sich weiter über sinkende Preise freuen. Die Lebenshaltungskosten in der Eurozone haben sich nach Angaben des Europäischen Statistikamts binnen Jahresfrist um 0,2 Prozent verbilligt.
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HB BRÜSSEL. Damit ist das Minus aber deutlich geringer als im Juli, als die Preise noch um 0,7 Prozent gefallen waren. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Preisverfall um 0,3 Prozent gerechnet. In Deutschland lagen die Lebenshaltungskosten im August exakt auf dem Niveau des Vorjahres. Insbesondere die billigere Energie sorgte dafür, dass die Preise stabil blieben.

Im Juli 2008 hatte die Inflationsrate noch auf dem Rekordhoch von 4,0 Prozent gelegen, weil Öl so teuer war wie noch nie. Derzeit kostet ein Fass Rohöl nur etwa halb so viel. Wegen der rezessionsbedingt schwachen Nachfrage fällt es Unternehmen zudem schwer, Preiserhöhungen durchzusetzen.

Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht stabile Preise mittelfristig bei Raten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet. Sie hält auch in den kommenden Monaten sinkende Preise für möglich. Eine Deflation - also einem Rückgang der Preise auf breiter Front über einen längeren Zeitraum - befürchtet sie aber nicht.

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