Konjunktur
Produktivität in den USA steigt langsamer

Deutlich langsamer als im ersten Quartal ist die Produktivität der US-Wirtschaft im zweiten Quartal gewachsen. Auch die Lohnkosten nahmen geringfügiger zu als in den ersten drei Monaten des Jahres.

HB WASHINGTON. Wie das Arbeitsministerium in Washington am Dienstag nach vorläufigen Berechnungen mitteilte, stieg die Produktivität der US-Unternehmen auf das Jahr hochgerechnet um 2,2 Prozent nach plus 3,2 Prozent im Vorquartal. Analysten hatten im Schnitt einen Anstieg der Produktion je Arbeitsstunde von 2,0 Prozent erwartet.

Die Lohnkosten je produzierter Einheit (Lohnstückkosten) - ein Maßstab für den Einfluss der Löhne auf die Inflationsentwicklung - stiegen um 1,3 Prozent nach plus 3,6 Prozent im Vorquartal. Von Reuters befragte Analysten hatten hier mit einem Anstieg um 2,75 Prozent gerechnet.

Der unerwartet langsame Anstieg der Lohnkosten dämpfe die Inflationssorgen, sagten Analysten. US-Notenbankchef Alan Greenspan hatte vorigen Monate vor dem Kongress gesagt, die Entwicklung der Produktivität und der Lohnkosten werde bei der Zinsentscheidung der Notenbank (Fed) ein Faktor sein.

An den Finanzmärkten wird allgemein damit gerechnet, dass die Fed die Politik der „maßvollen“ Zinserhöhung fortsetzen und den Schlüsselzins am Dienstag um weitere 25 Basispunkte auf 3,50 Prozent erhöhen wird.

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