Konjunktur
Südkorea pumpt Milliarden in die Wirtschaft

Ein Sonderhaushalt für Jobs, Hilfe für die Kommunen: Südkorea will sich mit einem neuen Maßnahmenpaket gegen die Krise stemmen und frisches Geld in seine Volkswirtschaft pumpen. Das Land leidet wegen seiner Exportabhängigkeit besonders stark unter der weltweiten Konjunkturkrise.

HB SEOUL. Wie ein Vertreter des Finanzministeriums Ressortchef Yoon Jeung-Hyun zitierte, suche man nach Wegen, weitere Schatzanleihen auszugeben. Einem Bericht des einheimischen Internet-Nachrichtendienstes „eDaily“ zufolge wird zudem erwogen, für umgerechnet 2,84 Mrd. Dollar Kommunalobligationen zu kaufen, um die Gemeinden vor dem starken Abschwung der Wirtschaft zu schützen. Diese leiden besonders unter sinkenden Steuereinnahmen.

Die Regierung in Seoul kündigte am Donnerstag zudem an, im Rahmen eines Sonderhaushalts umgerechnet etwa 3,5 Mrd. Dollar für die Schaffung von 550 000 – zumeist kurzzeitigen – Arbeitsplätzen in die Hand nehmen zu wollen. „Die Regierung wird die Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt mit einem Sonderhaushalt für Jobs und Arbeitsplatzteilungsprogramme angehen“, teilte das Büro von Ministerpräsident Han Seung Soo mit.

Ein hochrangiges Mitglied der Regierungspartei hatte am Dienstag gesagt, die Regierung werde dem Parlament in Kürze einen Sonderetat in Höhe von rund 17,5 Mrd. Dollar vorlegen.

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