Konjunktur
US-Einzelhandel: Stimmung hellt sich ganz leicht auf

Endlich einmal gute Nachrichten von der US-Konjunktur: Die amerikanischen Einzelhändler haben im Januar ein Prozent mehr Waren verkauft als im Dezember. das ist der stärkste Anstieg seit 14 Monaten.

HB WASHINGTON. Der Handel entwickelte sich damit deutlich besser als von Experten befürchtet, die mit einem Rückgang des Umsatzes um 0,8 Prozent gerechnet hatten. Noch im Dezember mussten die Unternehmen einen Rückgang um 2,7 Prozent verkraften - das größte Minus seit Jahrzehnten.

Deutlich besser verkauften sich im Januar Autos. Erfolgreich waren auch die Betreiber großer Einkaufsmärkte wie Wal-Mart, wo Konsumenten auf der Suche nach Schnäppchen waren. Ein Minus mussten dagegen traditionelle Warenhäuser hinnehmen. Der Konsum war lange Zeit der Motor der US-Wirtschaft, die aber im vierten Quartal 2008 nach Schätzungen von Experten um 6 Prozent schrumpfte.

Experten gehen davon aus, dass mit der positiven Zahl im Januar noch keine Trendwende geschafft ist. Auch im Jahresvergleich gibt es ein tristes Bild: Nach den Zahlen sank der Einzelhandelsumsatz im Vergleich zu Januar 2008 um 9,7 Prozent.

Die Branche versucht deswegen, Geld zu sparen. Nach Angaben des Arbeitsministeriums bauten Händler allein im Januar 45 000 Jobs ab. Selbst Wal-Mart kündigte am Dienstag an, 700 bis 800 Stellen zu streichen. Bei der Kaufhauskette Macy's sind es 7 000 oder 4 Prozent der gesamten Belegschaft.

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