Konjunktur
US-Exporteure verkaufen weniger ins Ausland

Schwächere Exporte haben das Außenhandelsdefizit der USA im April nach oben getrieben. Die Differenz zwischen Exporten und Importen stieg auf knapp 29,2 Milliarden Dollar, wie das US-Handelsministerium am Mittwoch mitteilte.

HB WASHINGTON. Experten hatten mit einem Fehlbetrag von 29,0 Milliarden Dollar gerechnet. Im März betrug das Defizit noch 28,5 Milliarden Dollar.

Die Ausfuhren gingen allein von März auf April um 2,3 Prozent auf 121,1 Milliarden Dollar zurück – so wenig verkauften die US-Firmen zuletzt Mitte 2006 ins Ausland. Damit sanken die Exporte in acht der vergangenen neun Monate. Die Einfuhren schrumpften um 1,4 Prozent auf 150,3 Milliarden Dollar und damit den niedrigsten Stand seit September 2004.

Das US-Handelsbilanzdefizit wird an den Märkten mit großer Aufmerksamkeit beobachtet. Weil die USA mehr konsumieren als sie produzieren, muss die Lücke durch massive Kapitalzuflüsse aus dem Ausland geschlossen werden. Bleiben diese aus, droht eine Dollar-Abwertung mit entsprechenden Auswirkungen für die Weltwirtschaft.

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