Konjunktur: US-Handelsbilanzdefizit schrumpft deutlich

Konjunktur
US-Handelsbilanzdefizit schrumpft deutlich

Das Außenhandelsdefizit der USA ist wegen stark gesunkener Importe im November geschrumpft. Die Differenz zwischen Exporten und Importen sank auf 40,44 Mrd. Dollar, wie das US-Handelsministerium am Dienstag mitteilte.

HB WASHINGTON. Das entspricht einem Rückgang um fast 30 Prozent - so stark hatte sich das Defizit seit zwölf Jahren nicht mehr verringert. Von Reuters befragte Experten hatten mit einem Fehlbetrag von 51,30 Mrd. Dollar gerechnet. Im Oktober betrug das Defizit noch 56,69 Mrd. Dollar.

Die Einfuhren gingen allein von Oktober auf November um 25 Mrd. Dollar auf 183,25 Mrd. Dollar zurück - das ist der stärkste Rückgang aller Zeiten. Die US-Exporteure verkauften Waren und Dienstleistungen im Wert von 142,8 Mrd. Dollar ins Ausland, knapp neun Mrd. Dollar weniger als im Vormonat.

Das US-Handelsbilanzdefizit wird an den Märkten mit großer Aufmerksamkeit beobachtet. Weil die USA mehr konsumieren als sie produzieren, muss die Lücke durch massive Kapitalzuflüsse aus dem Ausland geschlossen werden. Bleiben diese aus, droht eine Dollar-Abwertung mit entsprechenden Auswirkungen für die Weltwirtschaft.

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