Konjunktur
US-Handelsdefizit wächst stärker als erwartet

Obwohl die neuesten Wirtschaftsdaten aus den USA Anlass zur Hoffnung geben, ist das Handelsbilanzdefizit des Landes unerwartet stark gestiegen. Die Zahl der Arbeitslosen ist hingegen leicht zurückgegangen.
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HB WASHINGTON. Das Handelsbilanzdefizit der USA sei von revidiert 27,5 Milliarden US-Dollar im Vormonat auf 32,0 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten minus 27,4 Milliarden Dollar erwartet. Das Defizit im Juli ist das höchste seit Januar 2009.

Die Importe stiegen stärker als die Exporte. Die Einfuhren legten saisonbereinigt um 4,7 Prozent zum Vormonat auf 159,6 Milliarden Dollar zu. Die Exporte kletterten um 2,2 Prozent auf 127,6 Milliarden Dollar.

Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA ist in der Woche zum 5. September stärker als erwartet gefallen. Insgesamt meldeten sich 550 000 Menschen erstmals arbeitslos und damit 26 000 weniger als in der Vorwoche, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte.

Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit 550 000 Erstanträgen gerechnet. In der Woche zum 29. August erhielten 6,088 Millionen Menschen Arbeitslosenunterstützung, so wenige wie seit der Woche zum 4. April nicht mehr.

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